Kurz-Vita:


Persönliches:

          Geboren in Lahnstein/Mittelrhein

Studien:

  • Freie Akademie Mannheim, Freies Malen, Skulptur, Akt
  • Kunstkreis Otto Dill, Bad Dürkheim
  • Studio für Wandmalerei A. Cesar, München

Aktivitäten:

  • seit mehr 10 Jahren Sommerkurse Malen mit Kindern und Jugendlichen
  • diverse Lehrtätigkeiten


Ausstellungen:

  • Erste Gruppenausstellung bereits mit 16 Jahren im Koblenzer Schloss
  • Bundesweite Einzel- und Gruppenausstellungen
  • Fresko-Malereien, u.a. im kommunalen Jugendtreff Dießen
  • Andere Fresken privat, daher unzugänglich,
    einige unter www.kunst-am-ammersee.de
  • Seit 10 Jahren Einzelausstellung im Bahnhof Riederau
  • Kunstkreis München-Nymphenburg/Neuhausen bis zur Auflösung 2007
  • Wechselnde Mitgliedschaften in diversen Künstlerkreisen auf Grund von Ortswechseln
  • Aktuell Mitglied im Kunstverein DIE ROSENINSEL, Starnberg, 2. Vorstand
  • Mitglied im Kunstverein München
  • Gastaussteller im Bernrieder Sommerkeller, Bernried Starnberger See


Besonderes:

  • Auszeichnung mit Pfälzer Münzpreis für Illustration Kunstführer Wachenheim/Pfalz
  • BR 3 Fernsehen filmte Entstehung Fresko für Sendung "Aufgemöbelt"
  • seit mehr als 10 Jahren Malen mit Kinder/Jugendlichen
  • Malen mit Erwachsenen im See-Seh-Sommeratelier Riederau

 

Portrait:

Das Gestern
Historische Bauwerke meiner Heimat, dem Mittelrhein, faszinierten mich von Jugend an. Um das Bedeutsame der Objekte mit Feder und Tusche darzustellen, wurde um perspektivische Gesetze, Prinzipien der Architektur und Ordnung der Komposition gerungen.
Auftragsarbeiten, auch für Druckvorlagen, spornten mich als Nochschülerin an, weitere Mittel zur Darstellung künstlerischer Empfindung zu erarbeiten, so dass koloristische Visionen in Aquarell folgten, die Landschaften und Blumen zum Thema hatten.

Während der Studienzeit in Mannheim (Prof. Walter Stallwitz), mein Schwerpunkt lag auf der Ölfarben-Malerei, entstand u. a. ein 2,20 m breites Triptychon, im Hintergrund die Hardt, davor alle Kirchen der Deutschen Weinstraße, das heute in einem öffentlichen Gebäude hängt.
Mit dem Pfälzer Münzpreis ausgezeichnet wurde die Illustration des Kulturführers Wachenheim. Die Studienzeit, das Leben in der Pfalz sowie die Zugehörigkeit zum Kunstkreis Otto Dill, Neustadt, war eine besonders fruchtbare Schaffensphase.
Akt-Studien waren immer wieder Programm, skulpturelle und wandbildnerische Arbeiten rundeten den Erfahrungsschatz ab.

Umgezogen nach Bayern, filmte der BR für die Sendung "Aufgemöbelt" die Entstehung eines Wandbildes; drei Wandbilder befinden sich im Jugendtreff Dießen, das historische Türmchen der Riederauer Bahnhofsuhr von 1936 wurde 2001 neu gestaltet.

Gedanken zu meiner Kunst

  • Ein Kunstwerk ist ein Unikat, von dem ein ganz eigener Reiz ausgeht. Ein noch so raffinierter Druck, ein Foto oder Abbildung wird dem niemals gerecht.
  • Kunst schafft jene besondere Atmosphäre, ohne die ein Raum erst sein Gesicht erhält und das viel über seinen Eigentümer verrät.
  • Ich selbst würde meinen Malstil als realitätsbezogen bezeichnen.
  • Brauchte ich in früheren Jahren zum Malen konkrete Objekte, etwa Landschaften oder Blumen, so vertraue ich heute meiner Vorstellungskraft, schöpfe aus Talent und dem Erlernten.
  • Ein Bild entsteht immer zuerst in der Seele, erst dann können Auge und Verstand es erkennen.
  • Kreativität sprudelt in konzentriertem Prozess, wenn die innere Balance und Tagesform stimmen.
  • Interessante Sujets sind abstrahierte Landschaften und deren Licht- und Luftspiegelungen zu unterschiedlichen Tageszeiten,  Wasserflächen im Dunst. All das wächst und bildet sich aus mehreren Schichten mit selbst angerührten Pigmenten heraus. Sand, Gras, Marmormehl, Spachtelmasse, Wachs, auch Metalle stehen bereit und können dabei spontan mit verwendet werden.
  • Manchmal überrascht die Arbeit, nämlich dann, wenn innere Bildvorstellung und Gefühlsebene nicht übereinstimmen und sich die Komposition verselbständigt. Gerhard Richter sagt dazu: „Die machen irgendwie immer was sie wollen.“ Ein, zwei Wochen gibt er ihnen Zeit, um sich damit anzufreunden. Tun sie das  nicht, übermalt er sie!
  • Manche meiner Bilder sind mir überraschend fremd und ich brauche Monate, um mich mit ihnen anzufreunden und ich sie akzeptieren kann, denn die Seele ist viel reifer als man ahnt und der Verstand hinkt hinterher.
  • Interessant ist, dass der Betrachter im Bild oft etwas ganz anderes sieht und  eigene Interpretationen findet:
  • Die Journalistin (Bruni Löbhard ) etwa fand die Bilder realitätsbezogen, mit puristischer Reduktion auf's Wesentliche, das immer eine emotionale Stimmung einfänge. Die hohe Kunst der Werke läge in der reduzierten Strichführung. „Was sie auszeichnet ist, dass sie selbst in kleinen Dingen wie einem Lechkiesel die Schönheit sieht und wie sie den Wasserfall angegangen ist, ist große Klasse.“
  • Ein Anderer (Brettig) meinte: die Malweise sei eruptiv schnell oder langsam fließend von extremem Schaffensprozess.
  • Ludmilla Stepanek vom Kunstverein Murnau äußerste sich so: Die hohe Kunst in den Werken von Katrin Gabriel liegt in ihrer reduzierten Strichführung.


Das Heute
Inzwischen dominieren großformatige Öl- und Acryl-Bilder in impressionistisch/expressionistischem
Stil, ausgeführt mit frisch angerührten Natur-Pigmenten, deren Duktus und Technik gegenständliches Basiswissen widerspiegelt. Ins Abstrakte gehende Farbmodulationen können Einzelheiten vernachlässigen, profitieren sie doch von gründlichen Form- und Naturstudien, sowie jahrelanger Aquarell- Praxis.
Zart übereinander geschichtete Schleier mit kalkulierten Verdichtungen, Pinselführung und Ausrichtung, Farbordnung und räumliche Gestaltung, lassen dem Betrachter Freiraum für eigene Improvisationen.

"Bilder sind Metamorphosen, bergen sie doch stets den Kern zur Weiterentwicklung in sich; dem Künstler obliegt die schwierige Entscheidung, wann es beendet wird," so mein Credo.

Beobachtungen in Natur und Medien regen zum Kunstschaffen an. Und das ist das Tolle am Künstlerdasein: er darf es zulassen, dass die Impression überraschend anders ausfällt, weil die Seelenlage die Planung dominiert.

Seit einigen Jahren gehört das Malen mit Ferienkindern zum sommerlichen Repertoire.Termine hierzu siehe unter Aktuelles oder www.tourist-info-diessen.de.